Spezielles

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Um nach einem besonders scharfen Thai-Essen das ayurvedische Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen – auf Deutsch: Um den Brand im Rachenraum zu löschen - gibt es in Thailand zum Glück jede Menge Möglichkeiten. Das Capsaicin, die den Schärfereiz verursachende Substanz der Chilischoten, ist alkohol- und fettlöslich. Vernünftiger Alkohol ist aber in Thailand recht teuer (340% Importsteuer) und der einheimische Whiskey ist zwar billig, aber auch höchstens zum Putzen geeignet.



Das lokale Bier basiert meist auf Reis und schmeckt entsprechend dürftig. Insofern sollte man vom Alkohol in Thailand eher Abstand nehmen und es auf jeden Fall mit frischer, eiskalter Kokosmilch („aam ma-phrao“) probieren. Hilfreich bei zu scharfem Essen ist auch der „chaa yen“ – Eistee mit Milch, der in vielen Restaurants serviert wird.

Rote (B)Pullen?

Braucht man statt eines Feuerwehr-Löschzugs eher einen Muntermacher, sollte man sich an das Originalrezept eines bei uns sehr bekannten Energy-Drinks halten. „Krathing Daeng“ wurde tatsächlich von einem Thailänder erfunden. Die thailändische Ausgabe ist natürlich wesentlich süßer, ohne Kohlensäure und sieht in ihrer braunen Arzneiflaschen nicht gerade wie ein Party-Muntermacher aus. Aber sie wirkt sehr zuverlässig, da sie wesentlich mehr Koffein als die europäische Ausgabe enthält.



Viele Infos zu Reisen geben Hinweise, wie man die große Hitze tagsüber am besten übersteht und den Flüssigkeitsverlust gut ausgleicht. Dazu bietet sich eine Kombination aus dem überall verfügbaren Mineralwasser aus der Flasche (das Leitungswasser ist nicht trinkbar) und Fruchtsäften an. Die sind nun wirklich überall verfügbar, entweder frisch zubereitet an den vielen mobilen Ständen oder in Dosen abgefüllt und eiskalt aus dem Kühlschrank der Minimärkte.

Einen geschmacklich so intensiven Orangen-, Mango-, Guaven- oder Litschisaft wird man nie wieder erleben. Übrigens: Wundern Sie sich nicht, dass die Thais ihre Säfte gern mit Salz würzen - das hilft, die durch schwere Arbeit ausgeschwitzten Mineralien wieder aufzustocken.